Versorgungsziele

  -   Vorbeugung von Rückenschmerzen in Bielefeld
  -   Früherkennung eines Chronifizierungsrisikos bei 'unspezifischen' Rückenschmerzen 
  -   Differenzierung des Chronifizierungsrisikos 
  -   gezielte Interventionen zur Vermeidung einer Chronifizierung

Ansätze zur Umsetzung

Um der Zielsetzung gerecht zu werden, wird das Wissen verschiedenster Wissenschafts- und Praxisbereiche genutzt (interdisziplinärer, fach- und sektorübergreifender Ansatz, Arbeit auf Evidenzbasis, hoher Praxisbezug). Denen, die sich für die eigene Rückengesundheit interessieren, wird angeboten, sich mit dem Stand des Wissens vertraut zu machen, vor allem auch mit den Möglichkeiten der Gesundheitsförderung, um danach handeln zu können. Kindern soll der richtige Umgang mit (Rücken)Gesundheit von vornherein vorgelebt und vermittelt werden. Dafür (und im eigenen Interesse) sollen Erzieher geschult werden. Dabei gilt: 
  -   der Ansatz, Gesundheit im Kontext zu betrachten: somato-psycho-soziales Modell der WHO, siehe ICF
  -   der Vorrang der Vorbeugung (hier insbesondere zur Vermeidung einer Schmerz-Chronifizierung)
  -   der Ressourcenansatz (Gesundheitspotentiale erkennen und fördern)

Organisation

Der Koordinierung der Modellaktivitäten dient ein interdisziplinär zusammengesetzter Qualitätszirkel (Steuerkreis), der nach der Leitlinie für Qualitätszirkel der KVWL arbeitet. In diesem Zirkel wurde das Modell erarbeitet, und in diesem Kreis wird kontinuierlich daran weitergearbeitet. Praxiserfahrungen werden ausgewertet und im Teilnehmerkreis besprochen. Bei Bedarf werden zusätzliche Arbeitsgruppen gebildet.