Willkommen!

Sie befinden sich auf der Arbeitsplattform des Bielefelder Rückenmodells, eingerichtet am 01.01.2007. Die Plattform ist Teil des Modells, dient der Kommunikation zwischen den Beteiligten und eröffnet Interessierten einen Weg, sich in die Modellentwicklung einzuschalten.

Anregungen, Nachfragen und konstruktive Kritik sind erwünscht (interaktive Webseite - lernendes Modell).

Worum geht es ?

Von allen Schmerzsymptomen, die zur ambulanten Versorgung führen, ist Rückenschmerzen das häufigste. In ca. 10% kommt es zur Chronifizierung.
'Bielefelder Rückenmodell' steht für die Entwicklung eines Versorgungsprogramms, das sich nicht nur der Krankheitsbewältigung im Akutfall widmet, sondern auch der Vermeidung von Rezidiven und Chronifizierung. Bei Rückenbeschwerden wird früh und multimodal (unter bio-psycho-sozialen Gesichtspunkten) nach Beschwerdeursachen und Chronifizierungsrisiken gesucht. Wege zur Problembewältigung werden rechtzeitig und gezielt aufgezeigt. Alte Konzepte (Schonkonzept, Reparierkonzept) werden durch neue ersetzt (Anleitung zur Entdeckung und Nutzung eigener Ressourcen, Einbeziehung von Kontextfaktoren).
Von diesen Ansätzen können auch Patienten profitieren, bei denen eine Chronifizierung bereits eingetreten ist.

Dieser multimodale Ansatz erfordert neue Methoden und neue Formen einer fach- und sektorübergreifenden Zusammenarbeit.

Bielefelder Rückenmodell und Nationale Versorgungsleitlinie Kreuzschmerz (NVL) - Versorgungsleitlinie und Regelversorgung

Das Versorgungskonzept 'Bielefelder Rückenmodell' wurde nach Stand des Wissens entwickelt und entspricht im wesentlichen der neu herausgekommenen Nationalen Versorgungsleitlinie Kreuzschmerz NVL Fassung 06.12.2010.
Die evidenzbasierten Diagnose- und Therapieempfehlungen, die jetzt in Form der NVL zusammengefasst und herausgegeben wurden, werden in Bielefeld bereits seit 2006 modellhaft umgesetzt. Mit Blick auf die so gewonnene Erfahrung stellt sich jetzt die Frage, ob und wie eine leitliniengerechte Versorgung von Patienten mit Kreuzschmerzen im Rahmen der Regelversorgung umsetzbar ist.

Aktuelles

April/Mai 2014         Kommt ein DMP-Kreuzschmerz?



ARCHIV ab 08.09.2004